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FAQ – Freiberufliche Pflegefachkräfte

Keine Sorge, Ihr Arbeitgeber darf Ihnen grundsätzlich nicht verbieten, einer nebenberuflichen Tätigkeit nachzugehen. Sie müssen nur zwei Regeln beachten. Erstens: Sie machen Ihrem Chef keine Konkurrenz und zweitens: Sie müssen ausgeruht und leistungsfähig zu Ihrem Hauptjob erscheinen. Sonst kann der Arbeitgeber intervenieren. Halten Sie sich also – auch in Ihrem eigenen Interesse - an die Vorschriften des Arbeitszeitgesetzes. Arbeiten Sie nicht länger als 48 Stunden durchschnittlich pro Woche. Bei einer 40-Stunden-Stelle zum Beispiel darf bis zu ein weiterer Arbeitstag für die Nebentätigkeit aufgewendet werden. Liebäugeln Sie auch nicht damit, „krank zu feiern“ oder Urlaub zu nehmen, um Ihrem Nebenjob nachgehen zu können. Das Bundesurlaubsgesetz erlaubt keine “dem Urlaubszweck widersprechende Erwerbstätigkeit”. Wenn Sie diese einfachen Regeln beachten, steht Ihrer nebenberuflichen Selbstständigkeit nichts im Wege. Und noch eine gute Nachricht ist damit verbunden: Sie müssen Ihren Chef unter den genannten Bedingungen nicht über die Nebentätigkeiten informieren - auch wenn es im Arbeitsvertrag steht. Bedenken Sie aber, dass Ihr Chef auch auf anderen Wegen davon erfahren kann. Und das kann ihr Vertrauensverhältnis und die gemeinsame Zusammenarbeit negativ beeinflussen.

 

(Alle Angaben sind ohne Gewähr)

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