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FAQ – Freiberufliche Pflegefachkräfte

Wirklich simpel. Vergessen Sie doppelte Buchführung, Inventuren oder Bilanzen. Als nebenberuflich Selbstständiger genügt es, eine einfache Einnahmen-Überschussrechnung zu machen. Darin werden alle Einnahmen den betrieblichen Ausgaben (Computer, Fax, Büromaterial, Dienstfahrten, Fachliteratur, Telefonkosten etc.) gegenübergestellt. Unterm Strich sehen Sie dann, ob Sie Gewinn oder Verlust gemacht haben. Haben Sie Gewinn gemacht, ist dieser natürlich einkommensteuerpflichtig. Eventuelle Verluste werden übrigens von Ihrem steuerpflichtigen Einkommen aus Ihrer Angestelltentätigkeit abgezogen, dadurch verringert sich Ihre Steuerlast. Schreiben Sie aber über einen längeren Zeitraum rote Zahlen, wird das Finanzamt Ihre Nebentätigkeit als Liebhaberei einstufen und Ihnen die Steuererleichterung verweigern.

Was erhält das Finanzamt? Sie senden nur die Summe Ihrer Einnahmen und Ihrer Ausgaben an den Fiskus, alle Quittungen und Rechnungen behalten Sie selbst. Diese Belege werden erst bei einer der seltenen Betriebsprüfungen genauer betrachtet. (Bei Nebenerwerblern finden sie im Schnitt alle 10 bis 25 Jahre statt - oder auch nie.) Das Jahresergebnis, also Gewinn oder Verlust, tragen Sie zudem im Rahmen Ihrer privaten Steuererklärung in die Anlage „S“ (Einkünfte aus selbstständiger Arbeit) ein.

 

(Alle Angaben sind ohne Gewähr)

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